Micheal Wesch
Micheal Wesch spricht in seinem Vortrag zunächst ein Problem an welches auch ich nur zu gut kenne: Man soll sich für ein Fach oder einen Kurs ein bestimmtes Buch kaufen und im Endeffekt liegt es nur zu Hause rum ohne dass man mal rein schaut oder es im Kurs wirklich braucht. Anschließend sagt er, dass die gegebenen Informationen einfach hingenommen werden ohne sie zu hinter fragen oder darüber zu diskutieren-der Lehrer wird schon Recht haben.
Das Web 2.0 soll Schülern die Möglichkeit geben zunächst einmal zu sehen, dass es nicht nur Entertainment ist sondern auch sehr gut dafür verwendet werden kann an nützliche Informationen zu kommen. Des Weiteren sollen sich Schüler über bereitgestellte und vorhandene Plattformen über Informationen austauschen und ihre Meinungen dazu abgeben.
Soweit so gut. Doch wie soll sowas im Unterricht umgesetzt werden?
Micheal Wesch stellt dazu ein Projekte von ihm vor, welches er zunächst in einem kleinen Kurs getestet hat und nun auch in einem großen Kurs probieren will. Bei diesem Projekt ging darum gemeinsam über ein Blog Infomationen zu finden, sich auszutauschen und so eine Plattform als Basis zu schaffen. Die Frage zu diesem Projekt war “Wieso ist die Welt heute so wie sie ist?”. Aus diesem Blog entwickelte sich dann eine Modell Welt in der diverse Szenarien nachvollzogen und probiert wurden. Die Ergenbnisse und Meinungen der Teilnehmer wurden widerum in dem Blog veröffenlicht und von vielen (auch nicht Teilnehmern) kommentiert. Somit erhielten die Schüler ein breitgefächertes Feedback.
Ich finde solche Projekte spiegeln sehr gut das eLearning wieder, da man gemeinsam etwas erarbeitet und Ergebnisse gut diskutieren kann. Natürlich liegt bei soetwas immer die Gefahr nahe, dass ein solches Online Projekt zum “Selbstläufer” wird und am Ende zuweit von eigentlichen Unterrichts Thema abschweift.
<Alles in Allem finde ich solche Projekte aber sehr gut da sie in der Verbindung von Webtools, Web-Erlebnis, gemeinsamen Arbeiten und komentieren eine Plattform bieten die über das interaktive Lernen über den eigentlichen Unterrichtsstoff hinausgehen und man so Erfahrungen “fürs Leben” sammelt. Die Praxistauglichkeit solcher großen Projekte zweifle ich jedoch an, da sie sehr viel Zeit und Engagement (von Seiten der Lehrer als auch der Schüler) benötigen.>
Michael Kerres
In dem Podcast von Michael Kerres geht es im allgemeinen um die Unterschide zwischen Web 1.0 udn 2.0 und deren Bedeutung für das eLearning.
Zunächst sagt er, dass die Grenze zwischen User/Author verschwimmt und dadurch immer mehr “User generated Content” das Licht der Internet Welt erblickt. Im Bezug auf das eLearning kann man sagen, dass somit auch die Grenze zwischen Lehrenden und Lernenden nicht mehr ganz deutlich ist. Blogs und anderen Community Tolls können dazu verwendet werden, van jedem beliebigen Ort zu lernen udn seine Lernergebnisse mit anderen zu teilen und kommentieren zu lassen. Somit wird lernen zu einer Aktivität die von außen ersichtlich ist.
Kerres sieht die Aufgabe von Lehrenden im Web 2.0 nun darin vorhandene Informationen zu sammeln und den Schülern eine Art Portal zu den Lerninhanlten zu bieten auf diese sie jedoch individuell zugreifen und bearbeiten können.
<Den Ansatz den Kerres hier anspricht, den Schülern ein Portal zu relevanten Informationen zu bieten finde ich gut, vorallem in Hinblick auf die Informationsflut die im Internet herrscht. Der Schüler kann davon ausgehen, dass die gebotenen Infotmationen der Wahrheit entsprechen, kann diese jedoch gleichzeitig kommentieren und mit weiterer Recherche erweitern und widerum den anderen Teilnehmern zur Verfügung stellen. Somit wird auch hier das Lernen zu einer gemeinsamen interaktiven Sache, die eine Abwechslung zum puren Bücher wälzen darstellt und somit für Schüler attraktiv wird.>